Digitalotopia – Kapitel 3.3 – Digitalisierung ist die Geschichte des Computers

Wesentliche Beschleuniger für den aktuell stattfindenden Wandel sind Digital Technologien bzw. die sogenannte Digitalisierung. Doch was ist das überhaupt genau?

Die Grundlage für die Digitalisierung lieferte Gottfried Wilhelm Leibniz bereits im 17ten Jahrhundert mit der Erfindung des sog. Dual- oder auch Binärsystems der Zahlen: „Anders als im üblichen Dezimalsystem werden nicht die Ziffern 0 bis 9 verwendet. Im Dualsystem hingegen werden Zahlen nur mit den Ziffern des Wertes null und eins dargestellt. Oft werden für diese Ziffern die Symbole 0 und 1 verwendet. Die hauptsächliche Erkenntnis dabei war, dass sich die Prinzipien der Arithmetik mit den Prinzipien der Logik verknüpfen lassen (siehe „De progressione Dyadica“, 1679; oder Explication de l’Arithmetique Binaire, 1703). Die hier erforschten Prinzipien wurden erst 230 Jahre später in der Konstruktion von Rechenmaschinen eingesetzt…“.

Digitalotopia – Kapitel 3.2 – Entwicklungszyklen der Geschichte

S-Kurve

Um noch besser zu verstehen, was in Zukunft angetrieben durch technologischen Fortschritt und die Digitalisierung passieren könnte und wie sich das auf die Gesellschaft auswirken kann, dafür hilft neben einem Blick in die Geschichte auch ein Blick auf die aus der Geschichte ableitbaren und sich wiederholenden Muster und Zyklen in denen sich die Welt zu verändern scheint.

Digitalotopia – Kapitel 3.1 – Ein Blick in die Geschichte

Um die Bedeutung des aktuellen Zeitgeschehens und aktueller stattfindenden Entwicklungen besser verstehen zu können kann ein Rückblick in die Geschichte helfen. Dieser soll zeigen, warum wir uns gerade an einem besonderen Punkt in der Menschheitsgeschichte befinden und wohin die nächsten Weichenstellungen führen könnten. Fakt ist, ein Gespenst geht um in Europa und auf der ganzen Welt. Es ist die Digitalisierung. Und aktuelle Entwicklungen und Ereignisse haben das Potenzial für eine Revolution.

Digitalotopia – Kapitel 2 – Die Einleitung

Digitalotopia“ ist ein Ort in der Zukunft, der so gut sein kann und wird, wie wir ihn gestalten. Doch wo ist Digitalotopia und wie können wir dorthin gelangen?

Die Welt befindet sich aktuell mitten in einem Wandel. Wandel an sich ist zwar stetig, doch aktuell findet er massiv beschleunigt statt, die Welt scheint an einem Wendepunkt und an einem historisch bedeutenden Meilenstein zu stehen. Große potenzielle Veränderungen und Herausforderungen stehen vor der Tür. Es sind nicht nur die bekannten Herausforderungen wie Umwelt- und Klimaschutz, Aufrechterhaltung von Frieden oder die gerechte Verteilung von Wohlstand. Sondern es sind eine Vielzahl von kleinen und großen Herausforderungen durch globale soziale, politische, ökologische und ökonomische Veränderungsprozesse. Der Wirtschaftswissenschaftler Fredmund Malik sagt, es wird sich alles verändern[1]: Was wir tun, wie wir es tun und warum wir es tun; wie wir produzieren und konsumieren, wie wir arbeiten, wie wir lernen und forschen – und wie wir leben.

Hilfe, die Digitalisierungswelle rollt auf uns zu und transformiert uns! Let’s surf!

Achtung, Achtung: Schnappt euch eure Surfboards. Denn die Digitalisierungswelle rollt auf uns zu. Sie transformiert uns und nur wenn wir sie richtig gut surfen, dann macht sie uns eine bessere Welt! Ansonsten werden wir auf den Grund gedrückt. Hang loose!

Richtig erkannt, es geht hier um die Digitalisierung und die Digitale Transformation, die in aller Munde ist. Doch woher kommt diese angeblich Transformation. Was ist sie und was ist sie nicht? Gibt es sie wirklich erst jetzt oder ist sie nicht ein alter Hut, den es seit Beginn des Computerzeitalters in den 1970ern gibt.

Data-driven Company: Macht die Digitalisierung den KPI-Report überflüssig und ist sie der Schlüssel für den Geschäftserfolg von Morgen?

Data Analysis, also Datenanalyse, ist mehr als das bloße Erzeugen von Reports aus Daten. Daher ist derzeit auch häufiger die Rede von Data Science. Durch die fortschreitende Digitalisierung werden Daten in Unternehmen zukünftig mehr und mehr der Schlüssel zum Geschäftserfolg von Morgen. Unternehmen werden zu Data-driven Companies. Big Data und künstliche Intelligenz werden der Schlüssel zu wichtigen Innovationen sein. Daher müssen Unternehmen ihre immer größeren, komplexen und sich schnell ändernden Daten, die aus unterschiedlichen Quellen zusammengeführt werden müssen mit Methoden aus dem Bereich Data Science verarbeiten. Algorithmen werden Entscheidungen treffen. Und zukünftig werden Daten nicht nur in einzelnen Silos des Unternehmens verarbeitet. Dabei ist es heute sehr oft so, dass dort in den Silos spezialisierte Tools z.B. für das Thema Webtracking eingesetzt werden. Diese Tools können dann angepasste Reports generieren und daraus werden dann vielleicht Entscheidungen und Maßnahmen abgeleitet, die zur Optimierung einer Webseite eingesetzt werden. Stattdessen werden zukünftig Daten  aus verschiedenen Datensilos des Unternehmens gesamtheitlich und somit siloübergreifend zur automatischen Optimierung und Steuerung von Geschäftsprozessen unter dem Einsatz von Algorithmen genutzt werden.

Lean ist gar nicht so agil

Die Begriffe agil und lean sind in jüngster Zeit in aller Munde und das bis hinein ins Topmanagement auf der C-Ebene. Gerne werden die beiden Begriffe auch synonym verwendet. Aus meiner Sicht ist jedoch weder das Eine das Andere, noch das Andere das Eine. Höchstens könnte agil ein Teil von lean sein, andersherum jedenfalls eher nicht.