Digitalotopia – Kapitel 3.2 – Rechenleistung und digitale Assistenten

Nach dem sogenannten Moore’schen Gesetz[1] steigen bei Computern bzw. Mikrochips die Rechenleistung und umgekehrt proportional die Größe exponentiell. Computer werden also immer leistungsfähiger und immer kompakter[2]. Die Prognosen dazu sind die Folgenden:

  • Wir erreichen das Äquivalent der Rechenleistung eines menschlichen Gehirns für $ 1000 im Jahr 2023.
  • Wir erreichen das Äquivalent der Rechenleistung eines menschlichen Gehirns für 1 Cent im Jahr 2037.
  • Wir erreichen das Äquivalent der gesamten biologischen Rechenleistung der Menschheit für $ 1000 im Jahr 2049.
  • Wir erreichen das Äquivalent der gesamten biologischen Rechenleistung der Menschheit für 1 Cent im Jahr 2059.

Digitalotopia – Kapitel 4.1 – Ein Blick in die Glaskugel

Sicherlich vermag niemand mit Gewissheit sagen, wie die Zukunft aussehen wird, was sich zukünftig ereignen wird und wie sich unsere Gesellschaft durch Technologie und die Digitalisierung verändern wird. Um das zu erforschen gibt es Zukunftsforschungsinstitute. Jüngst wurde das Einstein Center Digital Future[1] (ECDF) in Berlin gegründet. Das Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft[2] befasst sich mit der Untersuchung aktueller gesellschaftlicher Veränderungen, die sich im Zusammenhang mit der Digitalisierung abzeichnen, und versucht dabei insbesondere künftige politische und wirtschaftliche Handlungsoptionen zu skizzieren.

Digitalotopia – Kapitel 3.5 – Innovation, Disruption und Start-ups

Traditionelle Unternehmen und traditionelle Märkte sind teilweise scheinbar von den Entwicklungen durch die Digitalisierung und der rasanten Geschwindigkeit mit denen diese vonstattengehen überrascht worden. Die sogenannte Disruption ist zum Schreckgespenst geworden. Damit ist gemeint, dass junge Unternehmen und Start-ups durch Innovationen und Schaffung neuer Märkte bestehende Geschäftsmodelle oder ganze Märkte zerstören und dabei etablierte Unternehmen ins Wanken bringen. Vielfach werden die neuen digitalen Geschäftsideen heute direkt global ausgerollt. So sind beispielsweise Amazon und Google innerhalb weniger Jahre zu Weltkonzernen aufgestiegen.

Digitalotopia – Kapitel 3.4 – Digitalisierung und die vierte industrielle Revolution

Ab dem Jahr 2015 wird von der vierten industriellen Revolution bzw. in Deutschland auch von der Industrie 4.0 gesprochen, mit der Roboter und Maschinen zunehmend intelligenter und vernetzter werden. Die Grundlage der Industrie 4.0 sind also intelligente und digital vernetzte Systeme. Mit deren Hilfe soll eine weitestgehend selbstorganisierte Produktion möglich werden: Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte kommunizieren und kooperieren in der Industrie 4.0 direkt miteinander.

Digitalotopia – Kapitel 3.3 – Digitalisierung ist die Geschichte des Computers

Wesentliche Beschleuniger für den aktuell stattfindenden Wandel sind Digital Technologien bzw. die sogenannte Digitalisierung. Doch was ist das überhaupt genau?

Die Grundlage für die Digitalisierung lieferte Gottfried Wilhelm Leibniz bereits im 17ten Jahrhundert mit der Erfindung des sog. Dual- oder auch Binärsystems der Zahlen: „Anders als im üblichen Dezimalsystem werden nicht die Ziffern 0 bis 9 verwendet. Im Dualsystem hingegen werden Zahlen nur mit den Ziffern des Wertes null und eins dargestellt. Oft werden für diese Ziffern die Symbole 0 und 1 verwendet. Die hauptsächliche Erkenntnis dabei war, dass sich die Prinzipien der Arithmetik mit den Prinzipien der Logik verknüpfen lassen (siehe „De progressione Dyadica“, 1679; oder Explication de l’Arithmetique Binaire, 1703). Die hier erforschten Prinzipien wurden erst 230 Jahre später in der Konstruktion von Rechenmaschinen eingesetzt…“.

Digitalotopia – Kapitel 3.2 – Entwicklungszyklen der Geschichte

S-Kurve

Um noch besser zu verstehen, was in Zukunft angetrieben durch technologischen Fortschritt und die Digitalisierung passieren könnte und wie sich das auf die Gesellschaft auswirken kann, dafür hilft neben einem Blick in die Geschichte auch ein Blick auf die aus der Geschichte ableitbaren und sich wiederholenden Muster und Zyklen in denen sich die Welt zu verändern scheint.

Digitalotopia – Kapitel 3.1 – Ein Blick in die Geschichte

Um die Bedeutung des aktuellen Zeitgeschehens und aktueller stattfindenden Entwicklungen besser verstehen zu können kann ein Rückblick in die Geschichte helfen. Dieser soll zeigen, warum wir uns gerade an einem besonderen Punkt in der Menschheitsgeschichte befinden und wohin die nächsten Weichenstellungen führen könnten. Fakt ist, ein Gespenst geht um in Europa und auf der ganzen Welt. Es ist die Digitalisierung. Und aktuelle Entwicklungen und Ereignisse haben das Potenzial für eine Revolution.

Digitalotopia – Kapitel 2 – Die Einleitung

Digitalotopia“ ist ein Ort in der Zukunft, der so gut sein kann und wird, wie wir ihn gestalten. Doch wo ist Digitalotopia und wie können wir dorthin gelangen?

Die Welt befindet sich aktuell mitten in einem Wandel. Wandel an sich ist zwar stetig, doch aktuell findet er massiv beschleunigt statt, die Welt scheint an einem Wendepunkt und an einem historisch bedeutenden Meilenstein zu stehen. Große potenzielle Veränderungen und Herausforderungen stehen vor der Tür. Es sind nicht nur die bekannten Herausforderungen wie Umwelt- und Klimaschutz, Aufrechterhaltung von Frieden oder die gerechte Verteilung von Wohlstand. Sondern es sind eine Vielzahl von kleinen und großen Herausforderungen durch globale soziale, politische, ökologische und ökonomische Veränderungsprozesse. Der Wirtschaftswissenschaftler Fredmund Malik sagt, es wird sich alles verändern[1]: Was wir tun, wie wir es tun und warum wir es tun; wie wir produzieren und konsumieren, wie wir arbeiten, wie wir lernen und forschen – und wie wir leben.